Irgend­ei­ne

Das Ende des Jah­res. Mit eini­gen Freun­den und Bekann­ten ging ich auf eine der vie­len Sil­ves­ter­par­tys in die­ser Nacht und die Stim­mung war super. Irgend­wann im Lau­fe des Abends saß ich mit eini­gen Leu­ten her­um und unter­hielt mich mit ihnen. Ein Freund aus frü­he­ren Zei­ten, den wir zufäl­lig dort getrof­fen hat­ten, sah uns dasit­zen, kam zu mir her­über und meinte:

„Willst du dich nicht ran­ma­chen? Irgend­ei­ne kriegt man auf jeden Fall…“

Das Inter­es­san­te an sei­ner Aus­sa­ge ist unter ande­rem, dass er Recht hat. Irgendeine(n) fin­det man bei sol­chen Gele­gen­hei­ten auf jeden Fall, wenn man das möch­te. Je spä­ter der Abend, des­to höher die Wahr­schein­lich­keit – das liegt nicht ein­mal haupt­säch­lich am Alko­hol. Und ohne Fra­ge ist das auch völ­lig legi­tim, wenn bei­de Sei­ten nur genau das erwar­ten: Irgendeine(n).

Für mich war die­ser Kom­men­tar jedoch einer jener Momen­te, in denen mir klar wird, dass das, was er aus­drück­te, nicht mei­ne Welt ist. Und dass ich nicht irgend­ei­ne möchte.

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